Doppelbesteuerungsabkommen in der Schweiz

Updated on Tuesday 04th July 2017

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Die schweizerische Wirtschaft gehört zu den am weitesten entwickelten und reichsten Volkswirtschaften der Welt, und zieht Tausende von ausländischen Investoren, so dass die Notwendigkeit, Sonderverträge zu schließen, eine Priorität für die Schweizer Regierung geworden ist. 


Mehr als 80 Doppelbesteuerungsabkommen wurden im Laufe der Jahre mit folgenden Ländern unterzeichnet: Ägypten, Albanien, Algerien, Argentinien, Armenien, Aserbaidschan, Australien, Bangladesch, Belarus, Belgien, Bulgarien, Chile, China, Dänemark, Deutschland, Ecuador, Elfenbeinküste, Estland:, Finnland, Frankreich, Ghana, Griechenland, Großbritannien, Honk Kong, Indien, Indonesien, Iran, Irland, Irland, Island, Israel, Italien, Jamaika, Japan, Kanada, Kasachstan, Katar, Kirgistan, Kolumbien, Korea, Kroatien, Kuwait , Lettland, Litauen, Liechtenstein, Luxemburg, Malaysia, Malta, Marokko, Mazedonien, Mexiko, Moldawien, Mongolei, Montenegro, Neuseeland, Niederlande, Norwegen, Österreich, Pakistan, Philippinen, Polen, Portugal, Rumänien, Russland, Schweden, Serbien, Singapur, Slowakei, Slowenien, Spanien, Sri Lanka, Südafrika, Tadschikistan, Thailand, Trinidad und Tobago, Tschechische Republik, Tunesien, Türkei, Ukraine, Ungarn, Usbekistan, Vereinigte Staaten von Amerika, Venezuela und Vietnam.


Viele dieser Verträge, die von der Schweiz unterzeichnet wurden, wurden nach dem OECD-Modell erarbeitet. Dieses Modell wurde in der Schweiz im Jahr 2009 durch die Entscheidung des Bundesrates eingeführt, der auch die Zustimmung der bestehenden Verträge gemäß dem Artikel 26 des OECD-Musterabkommens beschlossen hat.
Die wichtigste Regelung der Doppelbesteuerungsabkommen besteht darin, dass die Quellensteuern auf Einkommen und Kapital für die Unternehmen mit den Aktionären über den Aufenthalt in einem der oben genannten Länder reduziert oder befreit werden. Die Erträge können teilweise in der Schweiz einbehalten, und nach einem Sonderantrag an die entsprechende Schweizer Steuerverwaltung zurück erstattet werden. Auch kann es sein, dass der Ertrag überhaupt nicht besteuert wird, wenn der ausländische Investor beweist, dass er bereits im Vertragsland besteuert wird.

Auch der Informationsaustausch zwischen den Schweizer Behörden und den ausländischen Steuerbehörden wird durch die Doppelbesteuerungsabkommen garantiert. Auf der Grundlage der jährlich ausgetauschten Listen der Aktionäre können die Schweiz und die Vertragsländer den Steuerbetrug vermeiden.
Als Besonderheit bleibt das Bankgeheimnis, obwohl das Doppelbesteuerungsabkommen zwischen der Schweiz und einer der oben genannten Länder unterzeichnet wird.
Die Quellensteuer auf Dividenden, Zinsen und Lizenzgebühren sind kleiner für ein Unternehmen mit ausländischem Kapital oder, wenn bestimmte Bedingungen erfüllt sind, können befreit werden (zum Beispiel 25% des Kapitals der Gesellschaft).

Für andere Informationen über die Gründung eines Schweizer Unternehmens und wie die Doppelbesteuerungsabkommen Ihrem Unternehmen helfen könnten, kontaktieren Sie bitte unsere Experten im Bereich der Firmengründung.
 

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